Das Kulturhauptstadtjahr ist vorbei. Viel gab es zu erleben, zu entdecken und zu erfahren. Wie sind Ihre Erfahrungen? Was war Ihr schönstes Erlebnis im Zusammenhang mit der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010? Was bleibt in Erinnerung?
Der Klartext Verlag sucht Texte und Bilder zur Kulturhauptstadt, pro Teilnehmer maximal ein Bild und/oder ein Kurztext. Die besten Einsendungen werden zusammengestellt und als kostenloser Download veröffentlicht! Unter allen Teilnehmern werden zudem Buchpakete zur Kulturhauptstadt und Buchgutscheine des Verlages verlost.
Einsendeschluss ist der 31. März 2011.
Texte und Bilder bitte per Email an butt@klartext-verlag.de oder per Post an Klartext Verlag, Kathrin Butt, Heßlerstr. 37, 45329 Essen.
Literaturlandschaft Ruhrgebiet
Von der Städtestadt zur Metropole Ruhr, von der Industriekultur zur Kulturindustrie. Das Ruhrgebiet ist spannend. Erleben Sie mit mir den Wandel und die literarische Vielfalt in ausgesuchten Hör- und Videobeiträgen. Hier finden Sie zudem Kommentare und Kurzbiografien der beteiligten Personen, Informationen zum REVIERCAST-Projekt, Verweise auf verwandte Projekte sowie aktuelle Nachrichten aus der Literaturszene im Revier.
Viel Vergnügen beim Stöbern ...
"Inzwischen habe ich mir Ihre Website angesehen, das ist ja ein Opus magnum, an dem Sie da arbeiten, die literarische Kartographierung des Ruhrgebiets, großartig, und mich haben Sie damit in beste Gesellschaft aufgenommen."
Andreas Rossmann, FAZ
Klartext sucht Bilder und Texte zur Kulturhauptstadt!
Michael Starcke
nachrichten (für kalle gajewsky)
nachrichten,
herzzerreißend viele
an irgendeinem tag,
einem herbsttag meinetwegen.
nebel zieht auf,
eine art unwider-
stehlicher drang,
zu entschlüsseln
die rätsel des lebens,
verrichtung oder
flüchtige begegnung.
warum diese stille,
warum dieses schweigen
jetzt und zehn
stunden später.
was man gehört hat,
hat man gehört,
selbst wenn es
kaum zu glauben ist
die selbstmordattentate,
unwiderrufliche bekenntnisse,
aufgeregte berichte.
wir, reisende in
misslicher lage,
kommen oft hinter
verschlossenen türen
und fensterläden an,
ohne die neugier
leugnen zu können,
täuschungen, respekt
in einer bekennenden stimme,
die sich fremd bleibt
und doch erfinderisch ist.
Schreibwelten - Erschriebene Welten
Eine Ausstellung zum 50. Geburtstag der Dortmunder Gruppe 61
Ein Projekt des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt in Kooperation mit dem Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Technischen Universität Dortmund
19.02. - 01.05.2011
Eröffnung 18.2.2011
Ort: Museum für Kunst- und Kulturgeschichte Dortmund, Ausstellungshalle
Wir schreiben das Jahr 1961. In Berlin beginnt der Mauerbau, in ganz Deutschland wird ‚Die Pille’ käuflich und in Dortmund? In Dortmund bricht eine Gruppe auf, den Literaturbegriff zu verändern. Sie nennen sich die Dortmunder Gruppe 61 und kommen aus dem ganzen Land in diese Stadt. Sie sind Arbeiter, Bergmänner, Angestellte, sie sind schreibende Menschen, die den Gegenstand ihres Alltags, die Arbeit, literarisch erfassen wollen. Ein Skandal, der der Öffentlichkeit nicht lange verborgen blieb und für umfangreiche Diskussionen in allen Medien sorgte: Was ist das eigentlich – Literatur? Und wer macht Literatur?
Die Dortmunder Gruppe 61 hat in den 1960er Jahren den Literaturbegriff verändert, er sollte nicht mehr Ausdruck einer intellektuellen Elite sein, sondern Ausdruck von Menschlichkeit, Solidarität und Gegenwart. Heute ist die Gruppe fast vergessen. Die Ausstellung erinnert an die wichtige Bewegung und stellt die Frage neu: Was ist das eigentlich – Literatur?
Das Projekt wird gefördert von
Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten
Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
DSW 21
Fritz-Hüser-Gesellschaft
Hans-Böckler-Stiftung
Kunststiftung NRW
LWL-Kulturstiftung
Sparkasse Dortmund
Stiftung Mercator
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