Literaturlandschaft Ruhrgebiet

Von der Städtestadt zur Metropole Ruhr, von der Industriekultur zur Kulturindustrie. Das Ruhrgebiet ist spannend. Erleben Sie mit mir den Wandel und die literarische Vielfalt in ausgesuchten Hör- und Videobeiträgen. Hier finden Sie zudem Kommentare und Kurzbiografien der beteiligten Personen, Informationen zum REVIERCAST-Projekt, Verweise auf verwandte Projekte sowie aktuelle Nachrichten aus der Literaturszene im Revier.

Viel Vergnügen beim Stöbern ...

Karl-Heinz Gajewsky

"Inzwischen habe ich mir Ihre Website angesehen, das ist ja ein Opus magnum, an dem Sie da arbeiten, die literarische Kartographierung des Ruhrgebiets, großartig, und mich haben Sie damit in beste Gesellschaft aufgenommen."

Andreas Rossmann, FAZ

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Literaturpreis Ruhr 2016 - Ausschreibung endet am 17. Juni 2016 / Haupt- und Förderpreise mit 15.110 Euro dotiert / Förderpreistexte gesucht zum Thema "Musikgeschichten"

Der Literaturpreis Ruhr ist mit seiner jährlichen Preissumme von 15.110 Euro (10.000 Euro für den Hauptpreis, je 2.555 Euro für die beiden Förderpreise) die wichtigste Auszeichnung für Autorinnen, Autoren, Kritiker und Verleger, die im Ruhrgebiet leben, sowie für Schriftsteller auch von außerhalb, die über diese Stadtlandschaft schreiben. Seit 1986 vergeben der Regionalverband Ruhr und das Literaturbüro Ruhr e.V. jährlich diesen Preis für Literatur. Während mit dem Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr die Preisträger für ihr literarisches, literaturkritisches, literaturwissenschaftliches oder verlegerisches Werk ausgezeichnet werden, gehen die beiden Förderpreise an den literarischen Nachwuchs, der sich mit unveröffentlichten Texten selbst bewerben muss. Mit der ansehnlichen Liste der Preisträger des Literaturpreises Ruhr - von Max von der Grün bis zu Michael Klaus, von Liselotte Rauner und Ralf Rothmann zu Brigitte Kronauer, von Ralf Thenior, Frank Goosen und Marion Poschmann zu Norbert Wehr, Fritz Eckenga oder Sascha Reh - steigt sein Ansehen von Jahr zu Jahr. Musik liegt in der Luft, heißt es, und es schläft ein Lied in allen Dingen, wusste Eichendorff. Musik mag auch die literarische Phantasie beflügeln, deshalb werden zum Förderpreis in diesem Jahr "Musikgeschichten" erwartet. Erwünscht sind Texte zum Thema Musik und Musiker, zu Wein, Weib (wahlweise: Kerl) und Gesang, zur Musik als Inspiration, Therapie oder dröhnender Körperverletzung aus getunten Macho-Karren. Musik spiegelt Zeitgeschichte, aber jeder Mensch hat auch seine eigene musikalische Biografie. Lieder, Songs, Chansons, Arien, Schlager oder Musical-Hits begleiten uns, oft ein Leben lang - und manchmal verändern sie es auch. Nach 2010 und 2014 stiftet der Rotary Club Essen 2016 bereits zum dritten Mal einen Sonderpreis im Rahmen des Förderpreiswettbewerbes für den literarischen Nachwuchs. Die Preissumme beläuft sich auch hier auf 2.555 Euro.
Der Einsendeschluss für Vorschläge zum Hauptpreis und für Bewerbungen um die Förderpreise ist der 17. Juni 2016 (Datum des Poststempels). Zusendung der Ausschreibung in der Druckversion: Literaturbüro, Tel.: 02043-992644. Die vollständige Ausschreibung kann auch übers Internet unter der Adresse www.literaturbuero-ruhr.de abgerufen werden.

Vorschlags- und Einsendefrist zum „Literaturpreis Ruhr 2015“ endet am 19.6.2014

Vorschlags- und Einsendefrist zum „Literaturpreis Ruhr 2015“ endet am 19.6.2014 / Haupt- und Förderpreise mit 15.110 € dotiert / Förderpreistexte gesucht zum Thema „Doppelleben“ Der Literaturpreis Ruhr ist mit seiner jährlichen Preissumme von 15.110 Euro (10.000 € für den Hauptpreis, je 2.555 Euro für die beiden Förderpreise) die wichtigste Auszeichnung für Autorinnen, Autoren, Kritiker, Literaturwissenschaftler und Verleger, die im Ruhrgebiet leben, sowie für Schriftsteller auch von außerhalb, die über diese Stadtlandschaft schreiben. Bereits seit 1986 vergeben der Regionalverband Ruhr und das Literaturbüro Ruhr e.V. jährlich diesen Preis für Literatur. Während mit dem Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr die Preisträger für ihr literarisches, literaturkritisches, literaturwissenschaftliches oder verlegerisches Werk ausgezeichnet werden, gehen die beiden Förderpreise an den literarischen Nachwuchs, der sich mit unveröffentlichten Texten selbst bewerben muss. Mit der ansehnlichen Liste der Preisträger des Literaturpreises Ruhr – von Max von der Grün bis zu Michael Klaus, von Liselotte Rauner und Ralf Rothmann zu Brigitte Kronauer, von Frank Goosen und Marion Poschmann zu Norbert Wehr, Fritz Eckenga, Harald Hartung, Karl-Heinz Gajewsky und Marianne Brentzel – steigt sein Ansehen von Jahr zu Jahr. Die Förderpreise 2015 werden ausgeschrieben zum Thema „Doppelleben“ – ein Wort, in dem ganze Romane mitschwingen. Gefragt sind aber Texte von maximal zehn Normseiten Länge, deren Plots und Figuren auf höchst unterschiedlichen Ebenen angesiedelt sein können: von der Agentenexistenz in Politik und Industrie bis hin zu bürgerlicher Heimlichkeit oder den kläglichen Versuchen von Süchtigen aller Art, ein „normales“ Leben vorzuspielen. Über „Doppelleben“ zu schreiben, das kann aber auch bedeuten, Schatten- und Spiegelbilder des Lebens hervortreten zu lassen – oder eine Fülle, die es wie doppelt wirken lässt. Die komplette Ausschreibung sowie die Wettbewerbsbedingungen sind nachzulesen unter www.literaturbuero-ruhr.de.

Wettbewerb zum "Literaturpreis Ruhr 2015" ausgeschrieben

Der Literaturpreis Ruhr ist mit seiner jährlichen Preissumme von 15.110 Euro (10.000 Euro für den Hauptpreis, je 2.555 Euro für die beiden Förderpreise) die wichtigste Auszeichnung für Autorinnen, Autoren, Kritiker und Verleger aus dem Ruhrgebiet sowie für Schriftsteller, die über diese Stadtlandschaft schreiben.

Bereits seit 1986 vergeben der Regionalverband Ruhr und das Literaturbüro Ruhr e.V. jährlich diesen Preis für Literatur. Während mit dem Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr die Preisträger für ihr literarisches, literaturkritisches, literaturwissenschaftliches oder verlegerisches Werk ausgezeichnet werden, gehen die beiden Förderpreise an den literarischen Nachwuchs, der sich mit unveröffentlichten Texten selbst bewerben muss. Mit der ansehnlichen Liste der Preisträger des Literaturpreises Ruhr - von Max von der Grün bis zu Michael Klaus, von Liselotte Rauner und Ralf Rothmann zu Brigitte Kronauer, von Ralf Thenior, Frank Goosen und Marion Poschmann zu Norbert Wehr, Fritz Eckenga oder Harald Hartung - steigt seine Bedeutung von Jahr zu Jahr.

Die Förderpreise 2015 werden ausgeschrieben zum Thema "Doppelleben" - ein Wort, in dem ganze Romane mitschwingen. Gefragt sind aber Texte von maximal zehn Normseiten Länge, deren Plots und Figuren auf höchst unterschiedlichen Ebenen angesiedelt sein können: von der Agentenexistenz in Politik und Industrie bis hin zu bürgerlicher Heimlichkeit oder den kläglichen Versuchen von Süchtigen aller Art, ein "normales" Leben vorzuspielen. Über "Doppelleben" zu schreiben, das kann aber auch bedeuten, Schatten- und Spiegelbilder des Lebens hervortreten zu lassen - oder eine Fülle, die es wie doppelt wirken lässt.

Der Einsendeschluss für Vorschläge zum Hauptpreis und für Bewerbungen um die Förderpreise ist der 19. Juni 2015. Zusendung der Ausschreibung in der Druckversion: Literaturbüro, Tel.: 02043-992644. Die vollständige Ausschreibung kann übers Internet unter der Adresse http://www.literaturbuero-ruhr.de abgerufen werden.

Mit freundlichen Grüßen Gerd Herholz 
Wissenschaftlicher Leiter Literaturbüro Ruhr e.V.
Friedrich-Ebert-Str. 8
45964 Gladbeck
Tel.: (0049)(0)2043 992 168
www.literaturbuero-ruhr.de http://de-de.facebook.com/LiteraturbueroRuhr

David Schraven und Bastian Schlange lesen aus "Zechenkinder. 25 Geschichten über das schwarze Herz des Ruhrgebiets"

"Zechenkinder" ist eine Hommage an die schwarze Seele des Ruhrgebiets. 25 echte Geschichten von Maloche, Kameradschaft und Verrat. Über eine Arbeiterkultur, in der das Wort "Arschloch" keine Beleidigung sein muss. Vom Aufsichtshauer, der einen Amokläufer stoppt, vom Steiger, den der Papst zum Ritter schlägt, vom Koreaner, für den der Pütt einen Notausgang bedeutet, erzählen Bergleute aus ihrem Revier. Ungeschliffen, kraftvoll, ungekünstelt - ein Dokument aus einer Welt, die es schon bald, wenn die letzte Zeche schließt, nicht mehr geben wird. David Schraven, Leiter Recherche der Funke Mediengruppe, der in Sichtweite des Förderturms von Prosper-Haniel lebt, leiht den Kumpeln seine Stimme. Zuletzt erschien von ihm die Comicreportage "Kriegszeiten" (zusammen mit Vincent Burmeister). Bastian Schlange ist Journalist und Autor. Geboren in Wattenscheid, lebt er mittlerweite am Dortmunder Hafen. Donnerstag, 8. Mai 2014, 20 Uhr Stadtbücherei Gladbeck, Friedrich-ebert-Str. 8, 45964 Gladbeck

„Hate Poetry“ - Briefe voller Beschimpfungen & Beleidigungen

Das Literaturbüro Ruhr präsentiert im Rahmen der Reihe „Café Schlaflos“ ( www.cafe-schlaflos.de ): „Hate Poetry“ - Briefe voller Beschimpfungen & Beleidigungen Journalisten bringen Zuschriften ihrer Leser auf die Bühne In Kooperation mit der Buchmesse Ruhr und dem Katakomben-Theater Samstag, 26. Oktober 2013, 20 Uhr Katakomben-Theater im Girardet Haus, Girardetstraße 2-38, 45131 Essen Eintritt: 5 € (Vorverkauf & Abendkasse) Karten unter 0201.43 04 67 2/ -43 04 67 1 oder katakomben-theater@web.de Infos auch unter www.buchmesse-ruhr.de; www.katakomben-theater.de Rassismus in den Medien ist kein Einzelfall. Ob handschriftliche Briefe voller Beschimpfungen und obszöner Beleidigungen oder einfach nur guter, alter Hass in anonymen Drohmails – die Protagonisten des Abends werden in ihrem beruflichen Alltag mit Attacken dieser Art immer wieder konfrontiert. Die Journalisten Mely Kiyak, Özlem Topcu, Deniz Yücel und Ebru Tasdemir lesen aus ihren schönsten, derbsten, vulgärsten Leserbriefen und treten im fröhlichen Wettbewerb gegeneinander an, um die verbalen Entgleisungen der Lächerlichkeit preiszugeben und fast schon kathartisch aufzulösen. Oder wie es Ebru Tasdemir in einem Beitrag des Deutschlandfunks formuliert: „Sobald wir lachen, stehen wir über den Dingen.“ Mely Kiyak, geboren 1976, ist Publizistin und Schriftstellerin, 2013 erschien ihr Roman „Herr Kiyak dachte, jetzt fängt der schöne Teil des Lebens an“. Özlem Topcu wurde 1977 geboren, sie ist Trägerin verschiedener Journalistenpreise und arbeitet für die Politik-Redaktion der ZEIT. Deniz Yücel, Jahrgang 1973, ist Redakteur der taz. 2011 wurde er mit dem Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik ausgezeichnet. Die Berlinerin Ebru Tasdemir ist Initiatorin des Abends und schreibt für Print und Hörfunk. Die Moderation des Abends übernimmt die taz-Journalistin Doris Akrap. Das Projekt Café Schlaflos wird unterstützt von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, von der Stiftung der Sparkasse Gladbeck zur Förderung von Kunst und Kultur und von der Stadt Gladbeck. Mehr Informationen: Verena Geiger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Literaturbüro Ruhr e.V. (02043 992 644); auch Fotos (soweit wir sie selbst kostenfrei zur Verfügung stellen können) erhalten Sie unter verena.geiger@stadt-gladbeck.de Mit freundlichen Grüßen Gerd Herholz Wissenschaftlicher Leiter Literaturbüro Ruhr e.V. Tel.: (0049) 02043 992 168 www.literaturbuero-ruhr.de http://de-de.facebook.com/LiteraturbueroRuhr

Christoph Ransmayr liest aus "Atlas eines ängstlichen Mannes"

Das Literaturbüro Ruhr präsentiert im Rahmen der Reihe ?Café Schlaflos? (www.cafe-schlaflos.de): Christoph Ransmayr liest aus ?Atlas eines ängstlichen Mannes? In Kooperation mit der Stadtbibliothek Essen Freitag, 18. Oktober 2013, 20 Uhr Zentralbibliothek Essen, Hollestraße 3 (Gildehof), 45127 Essen Eintritt: 6/8 ? (Vorverkauf/Abendkasse Karten unter 02 01.88 42 42 0, per Fax unter 02 01.88 42 00 3 oder unter info@stadtbibliothek.essen.de Kartenreservierung empfohlen www.stadtbibliothek-essen.de Zwischen vier und 18 Seiten sind sie lang, die 70 Episoden aus dem "Atlas eines ängstlichen Mannes" von Christoph Ransmayr und allesamt beginnen sie mit den magischen Worten "Ich sah?". Und jedes Mal wird man durch diesen Anfang in eine Geschichte hineingezogen, die von inneren Reisen ebenso handelt wie von denen in die äußere Ferne und Nähe. ?Ich sah eine gedeckte Tafel im Mannschaftsraum des russischen Eisbrechers Kapitan Dranitsyn. Das Schiff lag mit gestoppten Maschinen so still im hocharktischen Packeis, daß aus keinem der zwölf auf das Glück eines lächelnden Mannes erhobenen Gläser auch nur ein Tropfen schwappte.? Christoph Ransmayr nimmt uns mit auf Reisen in den Schatten der Vulkane Javas oder ins Berliner Reichstagsgebäude, in den Weltraum, in die Südsee, über die Stromschnellen des Mekong. Eine Reise mit dem Titel ?Reviergesang? führt beileibe nicht ins Ruhrgebiet, sondern zu einem walisischen Birdwatcher an die Chinesische Mauer. Episode um Episode fügt sich zu einem Weltenbuch, das in atemberaubenden Bildern Leben und Sterben, Glück und Schicksal der Menschen vermisst. Ransmayr im Interview: "Am Ende jeder Episode holt der Erzähler Atem, setzt nach kurzen oder längeren Pausen mit einem "Ich sah?" von neuem an und versetzt sich selbst und seine Zuhörer oder Leser allein nach den Gesetzen der freien Assoziation an einen anderen, weit entfernten oder allernächsten Ort." Christoph Ransmayr wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und studierte Philosophie in Wien, wo er nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder lebt. Neben seinen Romanen "Die Schrecken des Eises und der Finsternis","Die letzte Welt", "Morbus Kitahara" und "Der fliegende Berg" sowie dem zuletzt veröffentlichten "Atlas eines ängstlichen Mannes" erschienen bisher zehn Spielformen des Erzählens, darunter "Der Weg nach Surabaya", "Geständnisse eines Touristen" und "Der Wolfsjäger". Für seine Bücher, die in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union. Mehr Informationen: Verena Geiger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Literaturbüro Ruhr e.V. (02043 992 644); auch Fotos (soweit wir sie selbst kostenfrei zur Verfügung stellen können) erhalten Sie unter verena.geiger@stadt-gladbeck.de Mit freundlichen Grüßen Gerd Herholz Wissenschaftlicher Leiter Literaturbüro Ruhr e.V. Friedrich-Ebert-Str. 8 45964 Gladbeck Tel.: (0049) 02043 992 168 Fax: (0049) 02043 9917 2168 Email: gerd.herholz(at)stadt-gladbeck.de www.literaturbuero-ruhr.de http://de-de.facebook.com/LiteraturbueroRuhr

Das Literaturbüro Ruhr präsentiert im Rahmen der Reihe "Café Schlaflos" (www.cafe-schlaflos.de): Dietmar Bär & Bastian Pastewka lesen aus Jan Peter Bremers Roman "Der amerikanische Investor" In Kooperation mit dem Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr und der Stadthalle Mülheim ("KULTUR.Gut")

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 20 Uhr Stadthalle Mülheim ("KULTUR.Gut")/Theodor-Heuss-Platz 1, 45479 Mülheim an der Ruhr Eintritt: VVK 13/15 plus Gebühr; AK 15/17 plus Gebühr Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen, Reservierung empfohlen www.ringlokschuppen.de, www.stadthalle-muelheim.de Das Projekt Café Schlaflos wird unterstützt von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, von der Stiftung der Sparkasse Gladbeck zur Förderung von Kunst und Kultur und von der Stadt Gladbeck. Eine schöne Metapher für eine Welt, die vollends aus den Fugen geraten zu sein scheint: Ein Haus gerät im wahrsten Sinne des Wortes in Schieflage. Und der Schriftsteller, der mit seiner Familie darin zur Miete wohnt, verliert langsam den Boden unter den Füßen. Was natürlich auch mit dem Investor zu tun hat, der das Mehrfamilienhaus luxussanieren will. Dabei ist buchstäblich etwas schief gegangen, weshalb der Literat jeden Morgen die Risse in den Wänden, das Senken der Böden protokolliert und beschließt, dem Investor einen Brief zu schreiben. Zunehmend gerät dabei auch die Statik des Erzähler-Lebens ins Wanken, die Ehe, die eigene Identität. Im sicheren Gefühl, aus "seinem Notizbuch heraus mit Kot beworfen" zu werden, ist der blockierte Autor auf der Suche nach dem berühmten ersten Satz. Jan Peter Bremers "Der Amerikanische Investor" war der Überraschungserfolg des Bücherherbstes 2011: "ein außerordentliches Lektürevergnügen" (Deutschlandradio), "Roman der Stunde" (FAZ). www.berlinverlag.de/autor/ Literaturbüro Ruhr e.V. www.literaturbuero-ruhr.de http://de-de.facebook.com/LiteraturbueroRuhr

Das Literaturbüro Ruhr präsentiert im Rahmen der Reihe „Café Schlaflos“: „101 Nacht“ – Vom Zauber eines uralten Geschichtenschatzes

Es liest die Übersetzerin Claudia Ott, musikalisch begleitet von Hadi Alizadeh In Kooperation mit der Buchhandlung Koethers & Röttsches und der Europäischen Märchengesellschaft Mittwoch, 25. September 2013, 19.30 Uhr Alte Druckerei der Buchhandlung Koethers & Röttsches (im Innenhof), Bebelstraße 18, 44623 Herne Eintritt: 8 (erm.)/10 € (Vorverkauf & Abendkasse) Karten unter 0 23 23.14 76 70 (von 09.30-18.30 Uhr) www.dasbuch24.de Das Projekt Café Schlaflos wird unterstützt von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, von der Stiftung der Sparkasse Gladbeck zur Förderung von Kunst und Kultur, vom Regionalverband Ruhr und von der Stadt Gladbeck. Im Jahr 2010 erregte ein neuentdecktes Manuskript der Sammlung „101 Nacht“ Aufsehen in Fachwelt und Medien. Bei einer Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau wurde eine auf das Jahr 1234 datierte Handschrift des Werkes gezeigt, die seit wenigen Jahren im Besitz des Aga Khan Trust for Culture ist. Die Sammlung „101 Nacht“ gehört wie „1001 Nacht“ zum Kernbestand der klassischen arabischen Literatur und wurde durch das gesamte Mittelalter hindurch mündlich und schriftlich überliefert. Von Claudia Ott aus den Beständen des Aga Khan Museums geborgen, wurde die andalusische Handschrift erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der ganz besondere Zauber der Sammlung „101 Nacht“ liegt in der Vielfalt und Kürze ihrer Geschichten. So finden sich Reiseerzählungen zu verwunschenen Inseln, Rittersagas mit Lindwurm, Abenteuergeschichten mit Zauberschlössern und magischen Talismanen ebenso wie Liebesromanzen und Ehebruchskomödien, städtische Bürgerpossen und moralisch-lehrhafte Fabeln. Claudia Ott, geboren 1968, studierte Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin sowie arabische Musik in Kairo. Claudia Ott ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik und arrangiert Programme mit Musik und orientalischer Literatur. 2011 wurde Claudia Ott für ihre Neuübersetzung von „1001 Nacht“ mit dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur-und-Übersetzerpreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet. www.tausendundeine-nacht.com Hadi Alizadeh erhielt seine Ausbildung an der persischen Trommel Tonbak bei Meister Bahman Rajabi (Teheran/Iran), daneben erlernte er im autodidaktischen Studium das Spielen der kurdischen Rahmentrommel Daf. 2011 gründete er die Gruppe Alamto; beim internationalen Musikwettbewerb in Val Tidone wurde Hadi Alizadeh als bester Instrumentalist ausgezeichnet. www.hadi-alizadeh.com www.cafe-schlaflos.de Mehr Informationen: Verena Geiger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Literaturbüro Ruhr e.V. (02043 992 644); auch Fotos (soweit wir sie selbst kostenfrei zur Verfügung stellen können) erhalten Sie unter verena.geiger@stadt-gladbeck.de Mit freundlichen Grüßen Gerd Herholz Literaturbüro Ruhr e.V. www.literaturbuero-ruhr.de http://de-de.facebook.com/LiteraturbueroRuhr

"Nina between Don & Ray" am 18.9.13, 20 Uhr - Auftakt der Reihe "Café Schlaflos" in Duisburg-Ruhrort

"Nina between Don & Ray" am 18.9.13, 20 Uhr - Auftakt der Reihe "Café Schlaflos" in Duisburg-Ruhrort Eine Kooperation des Literaturbüros Ruhr mit dem Kreativkreis Ruhrort und dem Schiffchen (Kartenreservierung empfohlen) Nun hat sich auch ein ZDF- Aufnahmeteam der Redaktion "37 Grad" (www.37grad.zdf.de/) für unseren kommenden Café Schlaflos- Abend angekündigt: "Da wären wir" Nina Petri liest und singt Texte von Dorothy Parker und Anne Sexton, musikalisch begleitet von Rainer Lipski & Norbert Hotz www.ninapetri.de , www.hotzundco.de Mittwoch, 18. September 2013, 20 Uhr Schiffchen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, Eintritt: 8/10 Euro (Vorverkauf/Abendkasse) Karten direkt im Schiffchen oder im Café Kaldi unter 0203.51 86 22 2 oder info@cafe-kaldi.de und im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Straße 6, 47119 Duisburg (Mo 8-13 Uhr; Di-Fr 8-17 Uhr), unter 0203.80 63 10 www.schiffchen-duisburg.de Der Verzehr von Speisen ist an diesem Abend im Schiffchen nur von 18.30 Uhr bis zum Veranstaltungsbeginn um 20 Uhr möglich. Das Trio "Nina between Don & Ray" mit der Hamburger Schauspielerin und Sängerin Nina Petri, den Essener Musikern Rainer Lipski (alias Don) am Piano und dem Bassisten Norbert Hotz (alias Ray) gründete sich in einer lauen Sommernacht bei mehreren Gläsern kühlen Rieslings in Essen. "Da wären wir" ist der Titel einer Erzählung Dorothy Parkers. Es geht um ein junges Paar auf dem Weg in die Flitterwochen. Die beiden sitzen im Zug nach New York und zerreden schon die Liebe, von der sie noch denken, sie wäre etwas Besonderes, ganz anders als bei allen anderen. Überhaupt führen die Figuren Parkers Gespräche und Selbstgespräche, in denen ihnen ihre Gewissheiten abhanden kommen. Illusionen zerplatzen, Risse in den Beziehungen und Lebensentwürfen werden sichtbar. Aus den Rissen werden Brüche, Abgründe ? Der Alltag, insbesondere der Ehealltag, ob nun geprägt von Eifersucht oder schon Gleichgültigkeit, von Abgestumpftheit oder schon Hass, kann oft nur noch unter Alkohol-Betäubung ertragen werden. Ein Kernsatz aus den Geschichten Parkers lautet: "Oh, es ist so leicht, zu Menschen nett zu sein, bevor man sie liebt.? Dorothy Parker wurde 1893 geboren und lebte in NY, wo sie mit Freunden den berühmten literarischen Zirkel im Algonquin Hotel gründete. Sie wurde durch ihren Sarkasmus und ihre scharfzüngige Schlagfertigkeit zur Legende. Im zweiten Teil des Abends geht es vor allem um die amerikanische Dichterin Anne Sexton, die 1928 geboren wurde. Sie lebte ein Mittelschichtshausfrauen-Leben der 50er Jahre, kam dann nach der Geburt ihrer zweiten Tochter 1956 wegen eines Selbstmordversuchs in psychiatrische Behandlung. Auf Anraten ihres Therapeuten begann sie zu schreiben und wurde eine bedeutende Lyrikerin der ?Confessional Poetry?. Trotz ihres Erfolges (Pulitzer-Preis 1967) setzte sie 1974 ihrem Leben ein Ende. Nina Petri hat Texte aus dem Band "Liebesgedichte/Verwandlungen" ausgewählt. Anne Sexton selbst hat ihre Texte nicht nur glamourös vorgelesen, sondern Ende der 60er Jahre auch mit einer Jazzrock-Band unter dem Namen "Anne Sexton and Her Kind" vorgetragen. Womit wir beim musikalischen Teil des Abends wären. Zu Gehör gebracht werden Klassiker der Jazzgeschichte wie "My Funny Valentine" oder "The Look of Love", aber auch eine eigene Vertonung eines Textes von Dorothy Parker, "A Very Short Song", bittersüß wie ihre Geschichten. Außerdem haben "Nina between Don & Ray" "Mercy Street" arrangiert, das Peter Gabriel 1986 Anne Sexton widmete und dessen Text von ihrem Werk inspiriert wurde. Und sollte der Abend länger werden, gibt's noch Stücke von Waits, Lindenberg... Mehr Informationen bei Gerd Herholz, wissenschaftlicher Leiter Literaturbüro Ruhr e.V. (02043 992 168) und Verena Geiger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Literaturbüro Ruhr e.V. (02043 992 644); Fotos (soweit wir sie selbst kostenfrei zur Verfügung stellen können) erhalten Sie unter verena.geiger@stadt-gladbeck.de Mit freundlichen Grüßen Gerd Herholz Wissenschaftlicher Leiter Literaturbüro Ruhr e.V. www.literaturbuero-ruhr.de http://de-de.facebook.com/LiteraturbueroRuhr

„Kriegszeiten“ – Ein Reportage-Comic über Soldaten, Politiker und Opfer in Afghanistan

Literaturbüro Ruhr e.V. Pressenotiz zum Literaturprojekt 2013 www.café-schlaflos.de „Café Schlaflos“ startet am kommenden Mittwoch (11.9.13) um 20 Uhr in der Bottroper Kulturkneipe Passmanns mit „Kriegszeiten“ – Ein Reportage-Comic über Soldaten, Politiker und Opfer in Afghanistan Präsentiert von David Schraven (Text) und Vincent Burmeister (Zeichnungen); Begrüßung: Verena Geiger, Literaturbüro Ruhr e.V. In Kooperation mit der Kulturkneipe Passmanns und der Humboldt Buchhandlung Bottrop Zehn Jahre Krieg in Afghanistan haben nicht nur die deutsche Außenpolitik verändert, sondern auch die Bundeswehr. Aus einer Freiwilligenarmee wurde eine professionell agierende Eingreiftruppe aus Berufssoldaten, die weltweit einsatzbereit ist. Der Journalist David Schraven hat Hunderte von Dokumenten analysiert und Dutzende Interviews mit aktiven und ehemaligen Soldaten geführt, um ein Bild davon zu bekommen, was wirklich in Afghanistan vor sich geht und welche Rolle die Bundeswehr dabei spielt. Vincent Burmeister hat diese Recherchen in Bilder umgesetzt, die dem Leser all das näher bringen, wovon keine Fotos existieren. "Kriegszeiten" wurde nominiert für den Preis der Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises 2013: http://www.djlp.jugendliteratur.org/nominierungen_jugendjury-13.html . Mittwoch, 11. September 2013, 20 Uhr Passmanns Kulturkneipe, Kirchhellener Straße 57, 46236 Bottrop Eintritt: 5 € (Vorverkauf &Abendkasse) Karten im Passmanns (ab 17 Uhr) oder telefonische Reservierung unter 0 20 41.69 70 60 und in der Humboldt Buchhandlung, Kirchhellener Str. 18, 46236 Bottrop, unter 0 20 41.76 68 30 Karten in der Stadtbücherei Gladbeck direkt oder unter 0 20 43.99 26 58 oder zahlen per eCash unter www.stadtbuecherei-gladbeck.de www.passmanns-bottrop.de

Ausschreibung: Poetische Experimente - Von Lyrik und Prosa zu Visueller Poesie, Songs, Hörclips oder Performance

Ausschreibung: Poetische Experimente -
Von Lyrik und Prosa zu Visueller Poesie, Songs, Hörclips oder
Performance

Das Literaturbüro Ruhr e.V., die Autorinnenvereinigung e.V. und das
Frauenkulturbüro NRW laden interessierte Autorinnen herzlich zur
Teilnahme an der Veranstaltung „Poetische Experimente und
Erfahrungsaustausch“ am 16. Oktober 2010 von 11 bis 20 Uhr in die
Kulturfabrik Heeder, Krefeld ein. Die erfahrenen Autorinnen und
Referentinnen Judith Kuckart, Angelika Janz, Manja Präkels, Tanja
Dückers und J. Monika Walther arbeiten mit den Teilnehmerinnen von 11
bis 17 Uhr in Werkstätten. Ab 18 Uhr findet eine öffentliche
Veranstaltung „Sprachlaboratorium“ auf der Probebühne statt, bei der
Referentinnen und Teilnehmerinnen ihrer Fantasie mit Improvisationen
freien Lauf lassen können. Ein Kostenbeitrag/Eintritt wird nicht
erhoben.

Die Veranstaltung richtet sich an Autorinnen, die neue Programme für
öffentliche Auftritte entwickeln, Marketingstrategien umsetzen und
Genregrenzen überschreiten möchten.
Interessentinnen sind herzlich eingeladen, sich mit biografischen
Angaben und einer Projektskizze mit Textprobe (insgesamt 2 Normseiten)
bis zum 30. September zu bewerben. Eine Jury wählt die 30
Teilnehmerinnen aus.

Bewerbung unter:
Literaturbüro Ruhr
Elisabeth.roters-ullrich@stadt-gladbeck.de
www.literaturbuero-ruhr.de
LiteraturBüro Ruhr e. V.
Friedrich-Ebert-Str. 8
45956 Gladbeck
02043 / 99 - 2646