Literaturlandschaft Ruhrgebiet

Von der Städtestadt zur Metropole Ruhr, von der Industriekultur zur Kulturindustrie. Das Ruhrgebiet ist spannend. Erleben Sie mit mir den Wandel und die literarische Vielfalt in ausgesuchten Hör- und Videobeiträgen. Hier finden Sie zudem Kommentare und Kurzbiografien der beteiligten Personen, Informationen zum REVIERCAST-Projekt, Verweise auf verwandte Projekte sowie aktuelle Nachrichten aus der Literaturszene im Revier.

Viel Vergnügen beim Stöbern ...

Karl-Heinz Gajewsky

"Inzwischen habe ich mir Ihre Website angesehen, das ist ja ein Opus magnum, an dem Sie da arbeiten, die literarische Kartographierung des Ruhrgebiets, großartig, und mich haben Sie damit in beste Gesellschaft aufgenommen."

Andreas Rossmann, FAZ

Das Literaturbüro Ruhr präsentiert im Rahmen der Reihe "Café Schlaflos" (www.cafe-schlaflos.de): Dietmar Bär & Bastian Pastewka lesen aus Jan Peter Bremers Roman "Der amerikanische Investor" In Kooperation mit dem Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr und der Stadthalle Mülheim ("KULTUR.Gut")

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 20 Uhr Stadthalle Mülheim ("KULTUR.Gut")/Theodor-Heuss-Platz 1, 45479 Mülheim an der Ruhr Eintritt: VVK 13/15 plus Gebühr; AK 15/17 plus Gebühr Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen, Reservierung empfohlen www.ringlokschuppen.de, www.stadthalle-muelheim.de Das Projekt Café Schlaflos wird unterstützt von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, von der Stiftung der Sparkasse Gladbeck zur Förderung von Kunst und Kultur und von der Stadt Gladbeck. Eine schöne Metapher für eine Welt, die vollends aus den Fugen geraten zu sein scheint: Ein Haus gerät im wahrsten Sinne des Wortes in Schieflage. Und der Schriftsteller, der mit seiner Familie darin zur Miete wohnt, verliert langsam den Boden unter den Füßen. Was natürlich auch mit dem Investor zu tun hat, der das Mehrfamilienhaus luxussanieren will. Dabei ist buchstäblich etwas schief gegangen, weshalb der Literat jeden Morgen die Risse in den Wänden, das Senken der Böden protokolliert und beschließt, dem Investor einen Brief zu schreiben. Zunehmend gerät dabei auch die Statik des Erzähler-Lebens ins Wanken, die Ehe, die eigene Identität. Im sicheren Gefühl, aus "seinem Notizbuch heraus mit Kot beworfen" zu werden, ist der blockierte Autor auf der Suche nach dem berühmten ersten Satz. Jan Peter Bremers "Der Amerikanische Investor" war der Überraschungserfolg des Bücherherbstes 2011: "ein außerordentliches Lektürevergnügen" (Deutschlandradio), "Roman der Stunde" (FAZ). www.berlinverlag.de/autor/ Literaturbüro Ruhr e.V. www.literaturbuero-ruhr.de http://de-de.facebook.com/LiteraturbueroRuhr

Das Literaturbüro Ruhr präsentiert im Rahmen der Reihe „Café Schlaflos“: „101 Nacht“ – Vom Zauber eines uralten Geschichtenschatzes

Es liest die Übersetzerin Claudia Ott, musikalisch begleitet von Hadi Alizadeh In Kooperation mit der Buchhandlung Koethers & Röttsches und der Europäischen Märchengesellschaft Mittwoch, 25. September 2013, 19.30 Uhr Alte Druckerei der Buchhandlung Koethers & Röttsches (im Innenhof), Bebelstraße 18, 44623 Herne Eintritt: 8 (erm.)/10 € (Vorverkauf & Abendkasse) Karten unter 0 23 23.14 76 70 (von 09.30-18.30 Uhr) www.dasbuch24.de Das Projekt Café Schlaflos wird unterstützt von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, von der Stiftung der Sparkasse Gladbeck zur Förderung von Kunst und Kultur, vom Regionalverband Ruhr und von der Stadt Gladbeck. Im Jahr 2010 erregte ein neuentdecktes Manuskript der Sammlung „101 Nacht“ Aufsehen in Fachwelt und Medien. Bei einer Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau wurde eine auf das Jahr 1234 datierte Handschrift des Werkes gezeigt, die seit wenigen Jahren im Besitz des Aga Khan Trust for Culture ist. Die Sammlung „101 Nacht“ gehört wie „1001 Nacht“ zum Kernbestand der klassischen arabischen Literatur und wurde durch das gesamte Mittelalter hindurch mündlich und schriftlich überliefert. Von Claudia Ott aus den Beständen des Aga Khan Museums geborgen, wurde die andalusische Handschrift erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der ganz besondere Zauber der Sammlung „101 Nacht“ liegt in der Vielfalt und Kürze ihrer Geschichten. So finden sich Reiseerzählungen zu verwunschenen Inseln, Rittersagas mit Lindwurm, Abenteuergeschichten mit Zauberschlössern und magischen Talismanen ebenso wie Liebesromanzen und Ehebruchskomödien, städtische Bürgerpossen und moralisch-lehrhafte Fabeln. Claudia Ott, geboren 1968, studierte Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin sowie arabische Musik in Kairo. Claudia Ott ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik und arrangiert Programme mit Musik und orientalischer Literatur. 2011 wurde Claudia Ott für ihre Neuübersetzung von „1001 Nacht“ mit dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur-und-Übersetzerpreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnet. www.tausendundeine-nacht.com Hadi Alizadeh erhielt seine Ausbildung an der persischen Trommel Tonbak bei Meister Bahman Rajabi (Teheran/Iran), daneben erlernte er im autodidaktischen Studium das Spielen der kurdischen Rahmentrommel Daf. 2011 gründete er die Gruppe Alamto; beim internationalen Musikwettbewerb in Val Tidone wurde Hadi Alizadeh als bester Instrumentalist ausgezeichnet. www.hadi-alizadeh.com www.cafe-schlaflos.de Mehr Informationen: Verena Geiger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Literaturbüro Ruhr e.V. (02043 992 644); auch Fotos (soweit wir sie selbst kostenfrei zur Verfügung stellen können) erhalten Sie unter verena.geiger@stadt-gladbeck.de Mit freundlichen Grüßen Gerd Herholz Literaturbüro Ruhr e.V. www.literaturbuero-ruhr.de http://de-de.facebook.com/LiteraturbueroRuhr

Neuauflage! Erfolgreicher Autorenworkshop IN ZUKUNFT wird wiederholt - Bewerbung bis 15. November 2013

Essen, 13. September 2013 – Ab sofort sind Schreibtalente eingeladen, ihre Exposés einzureichen. Der zweite bundesweite Autoren-Wettbewerb IN ZUKUNFT II für AutorInnen mit „Zuwanderungsgeschichte“ ist gestartet. Das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel und EXILE-Kulturkoordination führen, nach dem ersten erfolgreichen Wettbewerb, einen neuen IN ZUKUNFT II-Wettbewerb für AutorInnen mit Migrationshintergrund durch. Bewerben können sich Schreibtalente aus ganz Deutschland. Eine Uraufführung winkt dem Gewinner nach Projektabschluss in 2015. Ziel des Wettbewerbes ist es, Menschen zu ermutigen, für die Bühne zu schreiben, die sich bisher noch kaum im deutschen Theater vertreten sahen. Es geht darum, die Vielfalt kultureller Hintergründe innerhalb der deutschen Gesellschaft für die Bühne zu öffnen. Der interkulturelle Wettbewerb ist in seiner Form einmalig in Deutschland. Im Rahmen von IN ZUKUNFT II werden die Teilnehmer unterstützt, eine Idee für ein Theaterstück zu entwickeln und durchzuarbeiten, das auf der Bühne zur Umsetzung gelangen kann. Unter der Leitung der Autorin und Dozentin Maxi Obexer und des Regisseurs und Ideengebers Christian Scholze werden sie begleitet, ihren sprachlichen Ausdruck zu schärfen, eine eigene Form zu finden und dramaturgische Verfahrensweisen zu entdecken. Insgesamt acht BewerberInnen erhalten die Möglichkeit zur monatlichen Teilnahme an acht Workshop-Wochenenden von Januar bis Juni und von September bis Dezember 2014. Sie werden am Westfälischen Landestheater und im Maschinenhaus an der Zeche Carl in Essen durchgeführt. Im Rahmen der Workshops werden die Stücke besprochen und der künstlerische Arbeitsprozess betreut. Gastreferenten und Theatermacher begleiten einzelne Gruppentreffen. Nach Abschluss der Schreib-Phase von IN ZUKUNFT II werden alle entstandenen Stücke im Rahmen von szenische Lesungen veröffentlicht und die Uraufführung eines Theaterstücks, für das eine renommierte Jury das interessanteste Stück auswählt, krönt die Neuauflage des in 2011 erstmalig gestarteten Projektes. Unterkunft und Fahrtkosten werden den Teilnehmern erstattet. Bewerben können sich Menschen mit Migrationshintergrund ohne Altersbeschränkung mit einem fertigen Stücktext oder eine Textprobe von maximal 20 Seiten. Einsendeschluss: 15. November 2013 Einsendeadresse: EXILE-Kulturkoordination, Stichwort: IN ZUKUNFT II Wandastr. 9, 45136 Essen Weitere Infos und Ausschreibungsunterlagen: www.inzukunft.org. Das Projekt wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.