Literaturlandschaft Ruhrgebiet

Von der Städtestadt zur Metropole Ruhr, von der Industriekultur zur Kulturindustrie. Das Ruhrgebiet ist spannend. Erleben Sie mit mir den Wandel und die literarische Vielfalt in ausgesuchten Hör- und Videobeiträgen. Hier finden Sie zudem Kommentare und Kurzbiografien der beteiligten Personen, Informationen zum REVIERCAST-Projekt, Verweise auf verwandte Projekte sowie aktuelle Nachrichten aus der Literaturszene im Revier.

Viel Vergnügen beim Stöbern ...

Karl-Heinz Gajewsky

"Inzwischen habe ich mir Ihre Website angesehen, das ist ja ein Opus magnum, an dem Sie da arbeiten, die literarische Kartographierung des Ruhrgebiets, großartig, und mich haben Sie damit in beste Gesellschaft aufgenommen."

Andreas Rossmann, FAZ

Wettbewerb zum „Literaturpreis Ruhr 2014“ ausgeschrieben / Haupt- und Förderpreise mit 15.110 € dotiert / Förderpreistexte gesucht zum Thema „Schauplatz Museum“

Der Literaturpreis Ruhr ist mit seiner jährlichen Preissumme von 15.110 Euro (10.000 € für den Hauptpreis, je 2.555 Euro für die beiden Förderpreise) die wichtigste Auszeichnung für Autorinnen, Autoren, Kritiker und Verleger, die im Ruhrgebiet leben, sowie für Schriftsteller auch von außerhalb, die über diese Stadtlandschaft schreiben.
Bereits seit 1986 vergeben der Regionalverband Ruhr und das Literaturbüro Ruhr e.V. jährlich diesen Preis für Literatur. Während mit dem Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr die Preisträger für ihr literarisches, literaturkritisches, literaturwissenschaftliches oder verlegerisches Werk ausgezeichnet werden, gehen die beiden Förderpreise an den literarischen Nachwuchs, der sich mit unveröffentlichten Texten selbst bewerben muss.
Mit der ansehnlichen Liste der Preisträger des Literaturpreises Ruhr – von Max von der Grün bis zu Michael Klaus, von Liselotte Rauner und Ralf Rothmann zu Brigitte Kronauer, von Frank Goosen und Marion Poschmann zu Norbert Wehr, Fritz Eckenga, Harald Hartung und Karl-Heinz Gajewsky – steigt sein Ansehen von Jahr zu Jahr.
Die Förderpreise 2014 werden ausgeschrieben zum Thema „Schauplatz Museum“: Geht es nach seiner reichen Museumslandschaft, ist das Ruhrgebiet schon längst jene Weltmetropole, von der manche gern träumen. Den Museen zwischen Ruhr und Emscher ist nichts Menschliches fremd, von der modernen Kunst über den Bergbau und die Arbeitssicherheit bis hin zur Archäologie. Hier kreuzen sich die Wege unzähliger Menschen, aber auch Vergangenheit und Gegenwart, Intimität und Öffentlichkeit, Reichtum und Schulden, Sehen und Denken. „Nachts im Museum“ ist bei alledem längst kein Abenteuer mehr, sondern ein Event – das Museum ist ein Laufsteg und einer der letzten Orte von öffentlicher Kommunikation. Deshalb sind beim Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr Texte zum Thema „Schauplatz Museum“ gefragt.
Der Einsendeschluss für Vorschläge zum Hauptpreis und für Bewerbungen um die Förderpreise ist der 20. Juni 2014.
Zusendung der Ausschreibung in der Druckversion: Literaturbüro, Tel.: 02043-992644. Die vollständige Ausschreibung kann auch übers Internet unter der Adresse www.literaturbuero-ruhr.de abgerufen werden.
Weitere Informationen:
Literaturbüro Ruhr e.V.: Verena Geiger (wissenschaftliche Mitarbeiterin, verena.geiger@stadt-gladbeck.de, Tel.: 02043 992644) und Gerd Herholz (wissenschaftlicher Leiter, gerd.herholz@stadt-gladbeck.de; 02043 992168)
Regionalverband Ruhr: Martina Kötters, Team Medien und Internet, Chefredaktion Internet; koetters@rvr-online.de, Tel.: 0201 2069-374
Literaturbüro Ruhr e.V. Friedrich-Ebert-Str. 8 45964 Gladbeck www.literaturbuero-ruhr.de http://de-de.facebook.com/LiteraturbueroRuhr

Autorenweiterbildungskalender 2014 der Literaturbüros in NRW erschienen

Der neue Kalender "Weiterbildungen für Autorinnen, Autoren und Literaturvermittler" der fünf Literaturbüros in NRW steht ab sofort im Netz und liegt auch gedruckt vor. Im Internet finden Sie den Kalender unter www.literaturbuero-ruhr.de, genauer unter: www.literaturbuero-ruhr.de/index.php?id=weiterbildung Die Palette der Fortbildungsmöglichkeiten reicht vom Grundlagenseminar bis zum Expertenworkshop, von der Werkstatt für den schreibenden Nachwuchs bis zur Fortbildung "Autoren als Verleger". Auch Angebote für Profis wie "Schreiben und Kritik", "Schreiben von Kurzgeschichten" (mit Liane Dirks) oder eine "Prosawerkstatt: Auf Reisen" (mit Ulla Lenze) stehen dieses Jahr auf dem Programm. In der "Akademie der lesenden Künste" lesen und deuten die Teilnehmer das Werk Franz Kafkas. Die fünf Literaturbüros in NRW konnten seit ihrer Gründung mehr als dreihundert Seminare für Autorinnen und Autoren entwickeln und durchführen. Das Besondere dieser Weiterbildungen ist der enge Bezug zu Arbeitsfeldern der Autoren oder der Literaturbüros - wie etwa: Leseförderung, Kreatives Schreiben, Selbstmarketing von Autoren, Erkundung epischen, dramatischen oder lyrischen Schreibens. Über die Jahre konnten ernsthaft arbeitende Laien, vor allem aber junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller in "Meisterklassen auf Zeit" oder mit Hilfe aufeinander abgestimmter Weiterbildungen ihr Berufswissen erweitern. Kenner des Marktes aus Verlagen, Fachleute aus den Medien, Wissenschaftler, Kulturmanager sowie erfahrene Autorinnen und Autoren tragen als Referenten zum hohen Niveau der Seminare bei.

WDR: Karl-Heinz Gajewsky - Bewahrer von Literatur aus dem Revier

Karl-Heinz Gajewsky wollte die Sprachlosigkeit überwinden, die er in der Generation seines Vaters erlebte. Fasziniert von der Arbeiterliteratur der 60er-Jahre vertonte der passionierte Musiker auch einige dieser Texte. Seine erste Musikgruppe nannte er "Irrlicht und Feuer", nach dem Roman von Max von der Grün. Seit 2007 investiert der ehemalige Sozialarbeiter tausende Stunden Arbeit und Leidenschaft in den Aufbau eines Bild- und Tonarchivs für die Revier-Literatur. Karl-Heinz Gajewsky Bild vergrößern Ein Bewahrer von Literatur aus dem Revier: Karl-Heinz Gajewsky Über 400 Beispiele für die Vielfalt der Literaturszene im Ruhrgebiet, aus Vergangenheit und Gegenwart, hat der Gelsenkirchener auf seiner Internetplattform www.reviercast.de bislang zusammengetragen. Stetig besucht der 61-jährige Lesungen, führt Interviews und erwirbt sich das technische Know-how für seinen Kampf gegen das Vergessen. Jetzt wird sein Engagement mit dem Literaturpreis Ruhr 2013 ausgezeichnet. Wir gratulieren. Autor: Dirk Fleiter